Die Herkunft der Wayuu Taschen

Handgemachte Wayuu Taschen aus Südamerika, sind der Hit im Sommer und ein Musthave für Modebewusste Menschen. Es gibt Frauen, die haben den halben Schrank voller Taschen zuhause. Es sind meist teure Designertaschen in verschiedenen Ausführungen, aber es sind meist keine Unikate. Ganz anders sieht das bei einer Mochila Wayuu aus.

Die Geschichte zur Mochila Wayuu

Doch wie endstanden diese farbenfrohen Taschen? Die Indianer erzählen sich folgende Geschichte: Da war einmal eine Indianische Frau, die keine besondere Attraktivität besaß. Diese Frau war unsterblich in einen Hirten verliebt. Um näher an Ihrer Liebe zu sein, hatte sie um Arbeit und Unterkunft in seiner Siedlung in La Guajira – Kolumbien gebeten. Sie wollte den Stamm bei der Handarbeit unterstützen. Den ersten Faden, den sie für die Arbeit bekommen hatte, verschluckte sie ohne das es jemand bemerkte. Von dem Moment an hat sie sich jede Nacht in eine wunderschöne Dame verwandelt. Ihr Name war Wareker. In Gestalt der wunderschönen Dame kamen ihr lebendige und bunte Fäden aus dem Mund mit denen sie die Mochilas anfertigen konnte. Nachdem man herausfand wie sie in der Nacht die wunderschönen Mochilas herstellen konnte, eroberte die bis dahin unattraktive Frau in Windeseile das Herz des Wayuu Hirten. Das war die Geschichte zur Geburt der Mochila Wayuu.

Die Mochila Wayuu heute

Mochila Wayuu handgemacht in Kolumbien
Die Mochilas sind handgefertigt in Kolumbien

Die Wayúu-Indianer oder auch Guajiro genannt sind ein zu der ethnischen Gruppe der Arawak zählendes indigenes Volk in Südamerika, die in traditioneller Handarbeit den Taschenhit aus Kolumbien fertigen. Jede Tasche ist ein Unikat, denn die Muster und die Farbkombination entspringen der Kreativität jeden einzelnen Künstlers.

Für die Indianer sind Farben „Sexapeal“.

Die neue Mochila (zu deutsch: Tasche) kommt vom Stamm der Wayúu-Indianer aus La Guajira, im südamerikanischen Staat Kolumbien. Dort wurde sie schon vor hunderten von Jahren von den Frauen in Handarbeit gefertigt. Die Frauen häkelten mit viel Kreativität und Phantasie ihre Taschen, um damit die Männer zu beeindrucken. In ihren Motiven und Farben versteckten sie ihre Gefühle, ihre Phantasie und ihre Träume. Die reine Wolle färbten sie mit natürlichen Farben, die in der südamerikanischen Sonne leuchteten wie ein bunter Regenbogen. Je schöner die Mochila wurde und je mehr sie in der Sonne leuchtete, umso anziehender war das „Sexapeal“ der jungen Indianerin.

Die Tasche trägt bis heute noch die Essenz der Kultur in sich, hat sich aber im laufe der Jahre angepasst und entspricht dem aktuellen Style und der modernen Mode. Vor allem bei Touristen sind die Taschen der Indianer sehr beliebt, so dass viele sich durch das Häkeln der Mochilas ihren Lebensunterhalt verdienen.

Da eine Tasche aus zehntausenden einzelnen Häkel-Beegungen gestrickt wird, braucht eine Frau für ihre Fertigung 15 bis 20 Arbeitstage. Jede Tasche ist ein einmaliges Unikat.

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